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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 17. Jänner 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-01-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0669-8.

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Chronik

Montag, 17. 1. 1916

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Montag, 17. Jänner 1916

17/1 Frühlingstag. Schon in den Morgenstunden Felderspaziergang. Es wollte mir „die Brust zersprengen“, aber die Sehnsucht geht ins Leere. Und wieviel Jugend ist noch in mir. (Das meinen wahrscheinlich alle zwischen 50 und 60.) ―

Dictirte Wahns. zu Ende. Kann die Nov. wohl als abgeschlossen gelten lassen. Uninteressant ist sie nicht.

Dr. PollakHeini Schafblattern.―

Nm. mit O. (und Mimi) ins Rudolfspital. Oberltnt. v. Kuh empfängt uns. Concert für die Verwundeten in einem trübseligen Gang. Gerasch (Declamation) Rothschild (Geige), Weingarten (Clavier) und O. sang. Frau v. Kuh sprach von Marcel Schulz der ein Spieler geworden sein soll.―

Mit Frau Steiner O. und ich zu Steiners; Thee.

Mit O. ins Conc. Lula Gmeiner.―