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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 5. November 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-11-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0D41-D.

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Chronik

Freitag, 5. 11. 1920

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Freitag, 5. November 1920

5/11 Vm. bei Popper, der nie ganz klar ist. Hr. Czuczka, mit dem ich dort und im Zurückfahren die Kola’sche Verlagsangelegenheit und sonstiges auf den Nachlaß bezügliches besprach.―

― Zu Tisch Alma Mahler und Werfel. Sie redete mancherlei amüsantes, dummes und auch bizarres;― auch von ihrem Widerstand gegenüber Beethoven’schen Sonaten und Quartetten. ― Demnächst reisen sie nach Italien, Sicilien.―

― Vorher hatte mir Heini den Appiani vorgesprochen und fand sich ganz talentlos.―

Baron Winterstein; bat mich um eine Empfehlung für den Kola Verlag.―

Mit Winterstein bei dem Molnar’schen „Teufel“, Renaissance-Bühne, hielt nur 2 Akte aus.―

Vorher im Büro mit Dir. Robert, der mir wieder Besetzungvorschläge Reigen machte und sofortige Garantie „was ich verlange“ anbot. Mit eventuellen 100.000 war er sofort einverstanden.―