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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 10. Dezember 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-12-10.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0BF6-3.

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Chronik

Mittwoch, 10. 12. 1919

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Mittwoch, 10. Dezember 1919

10/12 Vm. dictirt Briefe.

Zu Tisch Thomas Mann; nachher Richard, Paula, Salten, Kaufmann.― Mit Mann über seine köstliche neue Idylle „Herr und Hund“.― Politik. Münchner Stimmungen und Gefahren zur Spartakistenzeit.― Salten, der die ganze Regierung (Renner, Seitz, Bauer etc.) „an die Wand stellen möchte“.― (Übertreibend wie immer.) ― Inwiefern Wilhelm II. mitleidswürdig ― und ob mitleidswürdiger als etwa einer, der blindgeschossen wurde ― oder verhungertes altes Weib u. s. w.― Rollands „bescheidenes Maß von Objectivität“.―

Am „Weiher“.―

Thomas Mann (der zu „Fiorenza“ hier ist) wirkte höchst angenehm; klug und klar.

Richard unter Leuten, wenn ein „Fremder“ dabei, immer etwas affectirt; mit einem lispelnden S.