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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 24. Juni 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-06-24.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0B4E-2.

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Chronik

Dienstag, 24. 6. 1919

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Raoul Auernheimer, 24.6.1919

Quelle: The Correspondence of Arthur Schnitzler and Raoul Auernheimer with Raoul Auernheimer’s Aphorism. Edited with introduction and notes by Donald G. Daviau and Jorun B. Johns. Chapel Hill: The University of North Carolina Press, 1972 (University of North Carolina Studies in the Germanic Languages and Literatures, 73).

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Dienstag, 24. Juni 1919

24/6 Dict. Autob. (Reichenau 86).―

Nm. am Weiher.

Director Geyer, wieder wegen Reigen, mit glänzenden Bedingungen. Schwanke, wegen Volksth.

O. trat zu mir ein;― erklärte, daß sie bereits eine Wohnung angesehn. Da ihre Anwesenheit mich im arbeiten hindere u. s. w.― Das übliche Gespräch, sich steigernd. Ich: Unter diesen Umständen Eventualität anderer Beziehungen sowohl von ihrer als meiner Seite. Wünsche entsprechenden Falls Wahrheit; weitres Zusammenwohnen dann natürlich ausgeschlossen; alles übrige bleibe erhalten. Sie: Monomanie. Ich: Nur klarer Blick.― Im übrigen sei die Atmosphäre von Unzufriedenheit und Hochmut, ihr schlechter Ton für mich unerträglich; Rücksichten verlangen, ohne zu nehmen u. s. w.―