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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 24. Oktober 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-10-24.html (Stand 6. 10. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0614-7.

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Chronik

Sonntag, 24. 10. 1915

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Sonntag, 24. Oktober 1915

24/10 S. Kritik constatirt durchwegs großen Erfolg; Ton leidlich; lausbübisch fälscherisch nur, wie ich vorausgesagt, der berüchtigte Stefan Großmann, der nun bei der „Voss“ untergekrochen.―

Probe der Philharmoniker „Lied von der Erde“, mit O., Frau Wolff.

― Nikisch, der dirigirte, lernt ich kennen;― wir gefielen einander sehr gut.―

Bei Fischers im Grunewald gegessen (O. blieb daheim, wegen morgen) mit Barnowsky und Heimann’s. U. a. über die „Stunde des Erkennens“,― inwieweit construirt? ―

― Im Theater, hinter der Scene, mit Frl. Lossen, Frl. Binder allerlei geredet.― Albert telephonirt aus München ― Liesl nicht unbedenklich erkrankt;― ev. Hinreise zu erwägen.― Nach der „Gr. Sc.“ mußt ich von der Loge, dann von der Bühne aus danken. Der Erfolg erklärt sich als sehr gross.

Mit Barnowsky bei Toepfer; viel über meine Productionsart ihm mitgetheilt. Er ist ein ganz netter Kerl, wenn man Erfolg gehabt hat;― im Grunde von gutem Willen und wohl auch literarisch interessirt,― doch mehr beweglich als eigentlich thätig.―