Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 5. Dezember 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-12-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0366-E.

Download

Chronik

Freitag, 5. 12. 1913

Aufenthaltsorte
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Freitag, 5. Dezember 1913

5/12 Probe Eins. Weg 4. und 5. Akt. Josefstadt. Wenn ich besser hörte, wär es ein reines Vergnügen. Es ist und bleibt das einzig mögliche Theater, die Burg.― Mit dem sympathischen Walden fort.― Nach längrer Zeit Loth. Amadeus Frankl begegnet; den Leidensgefährten ― aber ohne subjective Geräusche.―

Bei Hajek; er sass eben einem Modelleur.

― Nm. mit O. Besorgungen. Sie kam in Thränen von Reß, der sie wieder verstimmt hatte ― nachdem er vor kurzem noch so zufrieden gewesen. Sie behauptet vor ihm kein Lied (nur Vocalisen) singen zu können.― Er scheint nun von Altersmelancholie schwer gequält. Er schloss das Clavier mit den Worten. „Machen wir den Sargdeckel zu …“ „Wie lang kanns denn noch dauern ―? Und das Leben war so schön!―“