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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 3. Jänner 1911, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1911-01-03.html (Stand 13. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FF3B-5.

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Chronik

Dienstag, 3. 1. 1911

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)

Große Szene, Manuskript

Publikation in Vorbereitung

Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Traumtagebuch

Traum vom 3. Januar 1911

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Dienstag, 3. Jänner 1911

3/1 Hatte gestern wieder von Kainz geträumt: an seinem Krankenbett;― er wußte nicht, daß er sterben müßte; heut Nacht wieder böse Träume von Krankheiten.― Wache aber ganz frisch auf.

Vm. dictirt, Herbot etc.―

Mit O. Park; auch Nm. mit ihr und Mama. Heini auf dem Eis. Mit O. über mich. Ich weiß, daß ich nicht zu den großen Dichtern zähle; nie ein absolutes großes Kunstwerk schaffen werde;― fühle aber stark die Merkwürdigkeit meines Gesammtwesens, in dem auch dichterische Elemente ersten Ranges sind ― die nur als ganzes keine Dichterkraft ersten Ranges bilden.―

Zum Thee Frl. Kipiany, mit dem Pianisten Wolfsohn. Viel über das geschäftliche im Concertwesen. Meine Popularität in Rußland.― W. spielte uns schön auf dem Clavier Chopin und eignes vor.―

Weiter an Herbot.