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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 29. Jänner 1905, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1905-01-29.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F6EB-7.

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Chronik

Sonntag, 29. 1. 1905

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Sonntag, 29. Jänner 1905

29/1 S.― Einige Kritiken gelesen (über Freiwild). N. Fr. Pr. wie jetzt immer mich betreffend übergut.―

Den Vorm. herumgeknotzt, weil nicht recht wohl. Mit Vergnügen einen Aufsatz von Poppenberg über Fürsten Pückler in der N. Rd. gelesen, wo Herr von Sala wie eine wirkliche Gestalt …gleichberechtigt mit Alcibiades, Lauzun behandelt wird.― Es ist ein seltsames Gefühl, so was geschaffen zu haben, das mit Eitelkeit nicht gar so viel zu thun hat.

― Nm. las ich den Anfang meines Romans durch, den ich jetzt weiter machen will; mühselig im Beginn kommt er später zu Wärme und Weite ― was angenehm berührt. O., der ichs sagte, fragte: „Nicht wahr, jetzt beneidest du Mahler und Beer-Hofmann nicht mehr?“ ―

Abd. mit O. Orchesterkonzert Mahler Lieder. Interessant, schön.

Mit Jul. und Hel. im Meissl soupirt.―