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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 28. September 1891, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1891-09-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E471-4.

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Chronik

Montag, 28. 9. 1891

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Montag, 28. September 1891

28. 9. Mz. Nm. bei mir.―

Freie Bühne.― Theaterausschuss. Toni Stürmer, Gläubiger, Gespenster, Mährchen, Ehrbare Mädchen.―

― Briefe an Schik von der Schwester einer wahnsinnig gewordnen frühern Geliebten (Lili, mit der zusammen J. und ich einmal soupirten). „Ein Elender hat meine Schwester betrogen, verlassen und zurückgesetzt.―“

Aus einem Brief jener Lili: Ich wollte dir schreiben. Große Gelegenheit ist mir hiezu geboten.―

Mz. über die Wilt.― Ich habe meiner Mutter nicht gesagt, daß sie einen jungen Mann geliebt, denn sie hätte es sicher nicht verstanden ―

Ich: Sehr hübsch von dir, dieser Zug.

Sie: Nein, nicht sehr hübsch ― denn ich dachte schon daran, wie ich dir’s erzählen würde.―