Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 13. Juni 1931, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1931-06-13.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1C5E-D.
13/6 Vm. bei Frau Kapralik Weigl (Wittwe des Bildhauers), die Büste der Eschenbach besichtigen, gegen deren Aufstellung ein wenig intriguirt wird.― Nur die ältliche Tochter da;― verwahrloster Garten im ältesten Cottagehaus (Anton Frankgasse); Herren, in Schwimmhosen; die Büste (provisorisch) im Salettl.
― Mit Suz. (Rendezvous Langegasse) Auto Lusthaus. Gewitterregen.―
― Nm. telef. Heini von der Probe, dass ― Ruth plötzlich da; bald darauf kommt er mit ihr; sie ißt hier;― ich spreche nachher auf der Terrasse etliche Worte mit ihr;― bin kühl.―
― Abds. mit C. P. (Apollo) Kino „Salto mortale“ Dupont,― dann mit C. P. Dtsch. Haus.― Über die nächste Zeit;― meinem Vorschlag, allein fortzufahren, ich käme nach, widersetzt sie sich in aller Kraft … Das übliche Gespräch, in milder Art.― ― Durch Fortreise mit ihr etc. müsse ich meinen guten Willen zeigen, unsere Beziehung günstig zu ändern … sonst u. s. w.―