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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 24. Juni 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-06-24.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1AFD-B.

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Chronik

Dienstag, 24. 6. 1930

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Pollaczek: Schnitzler und ich
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Dienstag, 24. Juni 1930

24/6 Gustav geholt, mit ihm Auto über die oft miserable Reichsstraße Baden. Er in schlechtem Zustand. Pens. Exquisite Frau Bach (frühre Schauspielerin). Gustav erregt, bis zu Thränen. Äußerungen der Fr. B., selbst alt und krank, steigern ― Die Besitzer Hr. Frau Singer.― „Garten“.― Ich allein „Stadt Wien“ (Begegnung Nedbal), dann Schopf (Kaffee), (Ovationen für Kazda ―) ― zurück zu Gustav.― Balkon.―

Zurück Auto über Laxenburg (am Restaurant vorbei, wie anders) ― zu Suz.― War recht trüb, ja fast verzweifelt;― es wurde in ihrem Wesen wieder besser.―

Heim;― z. N. kam C. P. Terrasse.― Ich proj. Marienb. Aufenthalt, den sie als Verbannung empfindet.― Es wird immer schlimmer.―