Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 27. Februar 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-02-27.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1640-3.
27/2 S. Vm. bei C. P.―
Dann bei V. L., die mir ernstliche Vorwürfe machte, dass ich bald von rechts bald links auf meine Stimmung, meine Arbeitskraft und meine Gesundheit „Pfeile abschießen lasse“. Sie nahm mein gestriges Übelbefinden scheints ernster als nöthig. Wahr ist freilich, dass ich eine ziemlich unmögliche Existenz führe.―
Nm. am „Nachfolger“;― matt. Ich bin nicht mit dem Herzen dabei.―
Z. N. bei Menczels. Der Pianist Sirota (und Frau), der von seinen russischen Concertreisen erzählte und den Zuständen dort.―
Nm. war O. bei uns, in schlechtem seelischen Zustand.―
Nachts erzählte mir Lili, dass sie (O.) nun selbst nicht recht an die Spitzensache glaube, wieder auf Wien schimpfe u. s. w.―