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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 16. Mai 1923, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1923-05-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-10DB-B.

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Chronik

Mittwoch, 16. 5. 1923

Aufenthaltsorte
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Heinrich Schnitzler, 16. 5. 1923

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Traumtagebuch

Traum vom 16. Mai 1923

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Mittwoch, 16. Mai 1923

16/5 Kopenhagen.― Vm. ein Herausgeber eines Studentenblattes, Aage Lüders, neunzehnjährig; begleitet mich interviewend.―

Gepackt etc.― Phönix allein gegessen.―

Nm. zu Brandes (Sanat.), Adieu sagen.― Abreise.

Hr. Rechendorff begleitet mich im Zug bis auf die Fähre.―

Traum heut Nachts. (Im Reiseführer stand von den Särgen der Könige, die in den Pfeilern der Roskilder Kirche aufrecht stehen, so dass man sich vorstellen könne, die Häupter der Könige trügen das Dach; ich hatte es aufgefasst, als seien sie, die Steinbilder der Könige reliefartig angebracht, und suchte sie vergeblich.) Ein Saal, etwa Kirche,― rings in Nischen, riesig, Thronsessel ― auf denen (lebendig) costumirt irgend welche hervorragende Personen sitzen,― sehe eine, etwa wie Reimers (Shakespeare, Burgtheater) ― ein Sessel frei, unklar, für wen bestimmt, ich komme in Frage ― aber ein Artikel von Stef. Großmann (ich sehe die Zeitung) irgend wie greift mich an, und die Sache ist zweifelhaft …―