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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 16. Juli 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-07-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E3E-1.

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Chronik

Samstag, 16. 7. 1921

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Olga Schnitzler, 16. 7. 1921

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

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Samstag, 16. Juli 1921

16/7 Brief von O.; der von Ergebenheit in das Gesetz der Entwicklung, Heiterkeit u. ähnl. spricht;― ich fühle, wie sie nie verstehen wird, was geschehn ist;― und zugleich, daß von allen Frauen,― trotz allem, ja trotz ihrer fast großartigen Einsichtslosigkeit;― sie irgendwie das höchste … nein, nein, aber ein besondres Niveau vorstellt. Immer wieder ― wenn sichtbare Zeichen ihres Daseins und Wesens kommen: Nervosität, Bitterkeit, Erbitterung bis zu Herzschmerzen und Thränen;― dabei Sehnsucht nach der Olga von einst ― (dieses „einst“ ist allerdings weit zurück zu versetzen);― Gefühl der Befreiung und der Leere zugleich.

Vorm. bei Dir. Stern (Allianz);― er will einen Schleier der Pierrette Film machen. Besprechung.―

Nm. alte Beatrice Entwürfe (das alte Wiener Stück) durchgesehen.

H. K. bei mir;― zum Theil hübsch,― zum Theil melancholisch, zum Theil lächerlich.― ―

Else Speidel, ich solle n. d. N. zu Schmutzers; kam hin, Speidels, Elschen; langweilte mich.