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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 14. Mai 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-05-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0DFF-8.

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Chronik

Samstag, 14. 5. 1921

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Olga Schnitzler an Arthur Schnitzler, 14.5.1921

Quelle: Max Haberich: Arthur Schnitzler. Anatom des Fin de Siècle. Die Biografie. Wien: Kremayr und Scheriau 2017, ISBN 13: 9783218010641, Anhang: Korrespondenz Arthur und Olga Schnitzler, S. 277–293.

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Samstag, 14. Mai 1921

14/5 Vm. zu Agnes;― im Garten mit ihr und ihrem 5j. hübschen Mäderl.― Die Ehe hat sich allmälig sehr gut gestaltet; über Jacob, Julie und Martha.― ―

Zu V. L.;― ein Prager Onkel; ich erzählte alte und neue Reisegeschichten;― später mit V. L. allein, über München.

Gegen Abend Ama.―

Mit Lili im Garten auf und ab; sie sprach über Jesus. Er war nicht Gottes Sohn; auch nicht der Sohn Josefs sondern eines röm. Hauptmanns. Übrigens sei es viel schöner, wenn er nicht Gott gewesen sei, sondern ein Mensch, dann sei alles was er gethan, viel großartiger.―

Genachtm. bei Richard und Paula.― Sonderbarer Eindruck von meinem Bild im doppelt rückgeworfnen Spiegel;― nicht wie ein Spiegelbild,― wie ein affenhaft Nachahmender.― Jugendgesellschaft, auch Tanz. Mein Neffe Hans spielte. Ich ging bald und las noch Maupassant.