Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 14. November 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-11-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0BDC-1.

Download

Chronik

Freitag, 14. 11. 1919

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kulturveranstaltungen
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Freitag, 14. November 1919

14/11 Vm. bei der Hofrätin. Sie brauchte meinen Rath in Vertriebs- und Übersetzungangelegenheiten.― Liesl hatte ihr geschrieben, ungefähr, wie mir ― einseitig informirt und ziemlich einsichtslos; mit der Bitte zu helfen. Im ganzen (bei aller „Verehrung und Liebe“) ― bin ich für sie (wie O.) eine Art hypochondrischer Tyrann.―

Brief von O.; mit Kritiken aus Frankfurt, gleichfalls absprechend;― sie scheint nun von der „Intrigue“ überzeugt.―

Bei Gisa.― Ehekrise im Hause ihrer Pflegtochter.

Abd. „Freie Bewegung“.― Compositionsabend von Gerty Landesberger. Etwas Talent;― Dilettanterei und Überheblichkeit. Atmosphäre ihres Verlobten, des Strugglers Emil Alphons Rheinhardt. Komisches Publicum: Reiches Bankjudentum und Saloncommunisten.―

Las sehr begabte Msrpt. Novellen von Egon Frey (von Bittner überbracht).―