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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 25. Oktober 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-10-25.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A5C-3.

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Chronik

Freitag, 25. 10. 1918

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Traumtagebuch

Traum vom 25. Oktober 1918

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Freitag, 25. Oktober 1918

25/10 Lili erzählt mir folgenden Traum. Sie geht mit Tante Helene in ein Thor ― Tunnel ― kein Ausgang ― sucht ihn vergebens;― endlich tief unten im Dunkel, auf einem Bett ― Kaiser Franz Josef;― doch sieht sie nur sein rosa Gesicht. Er sagt, man könne heraus, wenn man an die Thür ein weißes Plakat hefte.― (Hätte ein Erwachsener den Traum gehabt, wäre die Deutung leicht: oesterreich. Zustände ― Manifest des jungen Kaisers etc.― die wirkliche Quelle bei Lili ist gestrige Abendlecture; dazu ihre kindliche Schwärmerei für den Kronprinzen, der sie oft „selber“ ist.)

Bei Salten. Seinem Buben gehts ausgesprochen besser. Wir reden über Wilson, und Steuersachen.―

Nm. am „Weiher“.

Z. N. W. Groß; spielte seine Violinsonate und allerlei andres.