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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 10. August 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-08-10.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0A10-7.

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Chronik

Samstag, 10. 8. 1918

Aufenthaltsorte
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Ergänzungen

Robert Adam: Besuch bei Schnitzler, 10. 8. 1918

Quelle: Besuche bei Arthur Schnitzler Private Aufzeichnungen von Albert Ehrenstein, Victor Klemperer und Robert Adam. Mitgeteilt von Martin Anton Müller. In: Hofmannsthal. Jahrbuch zur europäischen Moderne, Band 27, 2019, S. 131–164.

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Samstag, 10. August 1918

10/8 Wenig Nachrichten von O.; schrieb ihr heute einen langen Brief und kam währenddem in eine Art Zärtlichkeit für sie. Dann kam ein Brief von ihr, in dem sie mich bittet, ihr bis zum 29. (an welchem Tag sie mit mir in P. zusammentreffen will) also einen Monat „der Sorglosigkeit und Freiheit“ zu gönnen (ungefähr) ― und ich halte mich mit Mühe zurück ihr zu schreiben, daß ich ihr nicht nur einen solchen Monat, sondern ein ganzes Leben davon gönne. Es gibt natürlich auch bessere Stellen in ihrem Brief; aber mir gilt heut keine andre.

Nm. am „Nachklang“.―

Abds. z. N. bei Julius’.― Ernö Strasser. Musik.― Keine Nachricht von Hans und Karl.― Fliegergefahr. Staatsbankerott nah (ist er nicht schon da, wenn das Geld ein Zehntel werth ist). Aussichtslosigkeit.―