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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 20. Jänner 1918, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1918-01-20.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0946-C.

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Chronik

Sonntag, 20. 1. 1918

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Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)
Wiener Schnitzler
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Sonntag, 20. Jänner 1918

20/1 S.― Nebel und trüb.― Bei Richard. Verschiebung seines Stückes bei Reinhardt, Einzelheiten; er ist nun beruhigt ― „Fügung ― damit er nun nicht im Arbeiten gestört werde.“ „Auserwählt.“ Sein Begriff von „Gnade“.― Meine „Vitalität“ (ach Gott!) ― das „ungarische Blut“.― Revolutionsmöglichkeiten; Erwägungen. Plünderungen ―? Pogroms?― Efr. Frisch, später kommend, glaubt nicht daran.― Die Strikes, ich nenne sie: k. k.―

Schwere Stimmung;― Verzweiflung wegen des Ohres.―

Nahm den „Verführer“ vor.―

Dr. F. V. Spitzer, erzählt von seiner Photographir-Frontreise,― verursacht mir, als störend, Kopfweh.―

„Nachklang“, 4. Theil ― bis zum Doctorat, in der Skizze abgeschlossen.―

Nach dem N. Julie W.;― die sich in die Beziehung Jacob und Martha gefügt hat;― über das „Theater der Freunde“ (das Manifest ― das Theater ohne „Kritik“ ― plötzlich Fehling und Frl. Mayer zu Jacob: wie! er hätte ihnen nicht gesagt, daß er mit Salten schlecht stehe ― sofort muß er sich hinsetzen, ihm einen Brief schreiben ― er thut es ― kommt zu mir beichten) ―

Mit O. bei Schmutzers. Billard. Hr. Oppenheimer medisirt recht amüsant aber nicht von hohem Niveau. Interessant wie Hugo auf alle „unstät“ wirkt.― Der getaufte Terramare und sein Beichtvater.