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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 5. Oktober 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-10-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0601-C.

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Chronik

Dienstag, 5. 10. 1915

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Dienstag, 5. Oktober 1915

5/10 Dictirt allerlei.―

Dr. A. Kaufmann zu Tisch.

Nm. am „Verführer“.―

Hr. Hellssen, erzählt mir (auf dem Weg ins Theater) von seinen Kriegserlebnissen, dem Sturm, den er selbst mitgemacht; jetzt kommt er von den Dardanellen; will allerlei von mir über „Bernhardi“ wissen (der nächstens in Kopenhagen gespielt wird), spricht von Brandes („er ist jetzt ein lächerlicher eitler alter Mann“ ― oh Jugend!) ― und fährt morgen nach dem Osten.―

In der N. W. Volkbühne Gogol, Heiratsgeschichte; mit O. und Kfm.― Eulenberg läßt sich vorstellen (von Salten) er kommt eben aus Constantinopel ― Sanitätsinspektor der deutschen Lazarethe.―