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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 24. März 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-03-24.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-053E-A.

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Mittwoch, 24. 3. 1915

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Mittwoch, 24. März 1915

24/3 Dictirt Briefe (an Leoster, in Sachen der Bismarcknummern), über den Roman von Salten.―

Gegen Mittag Arthur Kaufmann. Merkwürdig wie dieser gewiss „philosophischeste“ (im höchsten Sinn) Kopf, den ich kenne, intensiver politisch ― besser wohl menschlich haßt als irgend ein andrer. Italien noch viel heftiger als England. Er schwört nie wieder nach Italien zu reisen.―

Nm. am „Wahnsinn“.

Zum Thee Annie Strial. Sie bringt (aus ihren Bürgermeisterkreisen) das ziemlich irrsinnige Gerücht ― dass gewisse Leute einen Separatfrieden OesterreichRußland wollen. Man spürt dass man in einem solchen Falle sofort auswandern müßte (und es doch wahrscheinlich nicht thäte).―

Las probeweise (laut) Geronimo, Masken, Beatrice ―

― Neulich Bartholds Casanova zu Ende. Lese jetzt Samaran’s Casanova.―