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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 10. Dezember 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-12-10.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-01FE-5.

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Chronik

Dienstag, 10. 12. 1912

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Samuel Fischer an Arthur Schnitzler, 10.12.1912

Quelle: Samuel Fischer, Hedwig Fischer: Briefwechsel mit Autoren. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main: 1989. (nur Korrespondenz mit Arthur Schnitzler)

Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A28

Datumsangabe auf Blatt von Die Komödiantin

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Dienstag, 10. Dezember 1912

10/12 Dictirt „Komödiantin“ und eine Skizze (Scenarium) zu einem Lustspiel, das ich nie schreiben werde, „Ferien“.

― Nm. Julius und Helene da.―

Las (Mscrpt.) Gedichte und Sprüche von Ottmer, nicht ganz unbegabt.―

Stephi zum Nachtmahl; einige beßre Aussichten finanziell; sie ganz gut aufgelegt.

Sehr charakteristisch zum Capitel „Literatur und Judentum“ E. Jacobs Kritik in der D. M. Z…. „enthusiastisch“ sozusagen ― aber mit ewigen Entschuldigungen und Einschränkungen … „man zögert …“ „ich überschätze hoffentlich nicht …“.

― Frl. Anna Bernhardi sendet mir Stammtafel ihrer Familie und bittet mich in wahrhaft unverschämter Naivetät,― ich solle Bernhardi in Bernhardy ändern ― da, trotz allem Mangel an Antisemitismus einige Mitglieder ihrer Familie es doch als „peinlich“ empfinden daß der Name eines jüdischen Arztes als Theaterhelden etc.

Zu Tisch Frau v. Jacobi bei uns. Von Liesl etc.