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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 29. November 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-11-29.html (Stand 13. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-01F3-0.

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Chronik

Freitag, 29. 11. 1912

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Wiener Schnitzler
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Arthur Schnitzler an Zinaida Vengerova, 29. 11. 1912

  • Vengerova, Zinaida

Quelle: Die Korrespondenz von Arthur Schnitzler mit Isabella Vengerova und Zinaida Vengerova. Herausgegeben von Konstantin Asadowski und Martin Anton Müller. In: Hofmannsthal-Jahrbuch zur europäischen Moderne, Bd. 30 (2022), S. 7–91.

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Freitag, 29. November 1912

29/11 Berlin. Die Kritik im ganzen gut; Berl. Tgbl. (Engel) am schwächsten.―

Mit O. zu Barnowsky, der sehr zufrieden.―

Im Kaiserhof mit Julius und Helene gegessen.

― Nm. mit O. zu Frau Wolff (der Concertbureauinhaberin), Thee, mit Leo Blech und Frau.―

Zu Justizrath Jonas. Die Frau in Thränen. Als sie mit mir allein war … „Er (Brahm) sagte mir … Es ist doch nichts ― warum hast du denn thränenfeuchte Augen.“ ― „Er war ja mein ganzes Leben …“ ― Frau Deutsch, die Schwester der Frau Jonas. Bittre Bemerkungen über Hauptmann; vielleicht nicht durchaus gerecht. Immerhin … „Der Dichter des Mitleids …“

O. ins Concert Messchaert; ich allein durch den Thiergarten ins Hotel, Worte für Brahms Trauerfeier bedenkend.―

Im Esplanade soupirt mit O., und Frau Wolff sammt Verwandten.