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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 22. Oktober 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-10-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-01CD-C.

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Chronik

Dienstag, 22. 10. 1912

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Eugen Deimel an Arthur Schnitzler, 22.10.1912

Quelle: Heinz P. Adamek (Hg.): In die Neue Welt... Arthur Schnitzler - Eugen Deimel. Briefwechsel. Holzhausen Verlag: Wien 2003

Traumtagebuch

Traum vom 22. Oktober 1912

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Dienstag, 22. Oktober 1912

22/10 Höchst merkwürdiger Traum (den ich später ausführlich dictirte).―

Ins Sanatorium Loew. Zum ersten Mal die Treppen wieder hinauf, seit Mama dort gestorben. Andrian, der schon morgens Michel zu mir gesandt, diesmal wirklich krank, aber noch mehr hypochondrisch.―

Nm. Plänchen durchgesehn. Unfähig den Entschluß zu einer wirklichen Arbeit zu fassen. Thimig erscheint, vertraut mir seine directorialen Sorgen. Hochstapler Hellmer. Korff, der verworfene, aber mit Funken von Genie.― Über Zweigs Stück. Ein epigonales Ding. Talent, aber keine Notwendigkeit.―

O. kam mit Frau Zuckerkandl, wo sie einen Besuch gemacht. Über „Hirtenflöte“ und Schmutzer.

― Las Castells interessanten Roman „Bernards Versuchung“ zu Ende.

Begann das Buch zu lesen, das mir Thimig gebracht hatte: „Leben des Marquis von Langallerie.“