Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 16. Juli 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-07-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-016B-B.
16/7 Vm. „Comtesse Mizi“ durchgelesen. Wirklich gut.―
Allerlei geordnet― ―
Nm. Medardus, erste Hälfte. Wollen die Leute nicht sehen?
Berthold Viertel, Schriftsteller, bei Karl Kraus begonnen habend, jetzt Dramaturg bei Großmann (Eröffnung: Dezember) kommt, um mich für das Theater zu interessiren.―
Im Merker ein Artikel von Schaukal über Friedells Altenberg Buch, mit etwas schäbigen versteckten Ausfällen gegen mich (und meine Villa), ohne mich zu nennen … Technik. „Haltet den Dieb.“ Oh Literaten. Oh Literatur. Das betrübliche bleibt immer, daß die, die selber irgendwie Dichter sind, sofort vom Wesen des Producirens nichts mehr wissen, wenn sie über einen andern schreiben.―