Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 22. Juni 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-06-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0153-5.
22/6 Frau Reinhard schrieb mir, anknüpfend an eine halbe Zusage, um 500 Kr., die ich ihr schickte.―
Tennis.―
Las Nachmittag (Correctur) Liebelei und Freiwild. „Liebelei“ ist wirklich schön. Freiwild ein anständiges Theaterstück; ohne Niveau.
― Mit O. (und Julius und Helene) Oper, Dalibor (Musikfestwoche). In der Pause durchflog ich einen Artikel in der Fackel von Kraus über mich, resp. die „Schnitzler Feier“― gehässig und leidlich witzig. Und wenn er mit jedem Wort die Wahrheit spräche ― er wäre noch immer ein Fälscher durch das, was er unterschlägt; aus Eitelkeit und Rachsucht.―
Im Meissl soupirt.―