Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 15. Jänner 1911, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1911-01-15.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FF47-7.
15/1 Früh „Ratten“ zu Ende. Gestalten mit einer Wahrheit,― wie kein andrer. Aber wie sie sich bewegen, interessirt uns schon weniger; die ethisch-intellectuelle Atmosphäre unbehaglich.―
In Nebel Kälte bei rother Sonne Spaziergang Sommerhaidenweg etc. Später klar.
Nm. allerlei gelesen: das Althofsche Mscrpt.: „Der heilige Kuß“ zu Ende. Brav, sogar begabt, aber langweilig.― Heines „Lutetia“ zu Ende.― In Julian Schmidt, in Pitaval. Freytags Bilder 30j. Krieg (Landsknechtstück!); Torresanis „Schwarzgelbe Reitergeschichten“.
Notizen zu dem Brief an P. G. Kopfweh.