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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 18. Februar 1909, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1909-02-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FC8F-9.

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Chronik

Donnerstag, 18. 2. 1909

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Schnitzler – S. Fischer
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Donnerstag, 18. Februar 1909

18/2 Vm. (früh) spazieren, Gespräch mit Prof. Seidler über Charolais, den er kürzlich gelesen; dann über Stefan Großmann (der neulich anläßlich Schönherr geschrieben, für … „Erde“ gebe er alles von Beer-Hofmann und ein beliebiges Stück von Jung Wien her …). Ich erläuterte dem Professor die Psychologie St. Großmanns.

Zu Hause traf ich Richard und Paula an … Über die Zustände hier, über die widerliche Feigheit und Sichselbstdavonlauferei einer gewissen Sorte Juden. Salten als Politiker. Sein Buch „Aus einem Wiener Kreis“, seit Jahren versprochen, wird nun doch erscheinen; enthält aber außer Hugo, Richard, Bahr, Altenberg, mir ― Schönherr, Bartsch, Handel-Mazzetti.― Sein Zionismus.―

Dictirt: Briefe.―

Nm. am W. L.

Frau Ida Fulda zum Thee.―

Der Winter mit seiner Kälte scheint mir endlos. Ich schlafe schlechter, da die tollen Geräusche im Ohr mich nicht ruhn lassen.