Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 17. Juli 1908, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1908-07-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FBB7-C.

Download

Chronik

Freitag, 17. 7. 1908

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Freitag, 17. Juli 1908

17/7 Mit Brahm im Wald.― Ueber Hauptmann. Er B. scheint innerlich sehr von ihm abgerückt. Hohepriestertum, dabei innere Unsicherheit, unkritisches Verhalten Menschen gegenüber (wie jetzt dem Wagner Thode Kreis).―

Kritiken über den Roman. Im Vorwärts. Sollte mans für möglich halten, dass in etwa 30 Zeilen folgendes über mich zu lesen steht: „leise Wehmut, müde Grazie, bleiche Lässigkeit, Dekadenz, Künstlichkeit, capuanische Kultivirtheit, schwächlich, Lebejüngling, das süße Mädel, die obligate S.sche Liebelei, stille Anmuth, vibrirende Erotik, spielerisch, leichte Causerie“.―

Immer wieder juckt’s mich zu antworten; dreinzuhauen. Besser man thut’s nicht.―

― Gegen Abend kam das junge Ehepaar Fleischer an.