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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 5. Jänner 1903, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1903-01-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F3FE-5.

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Chronik

Montag, 5. 1. 1903

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Traumtagebuch

Traum vom 5. Januar 1903

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Montag, 5. Jänner 1903

5/1 Dumm wirre Träume.― Ich komme mit O. auf einen Ball? Fest? großes Thor, ein Herr in Frack empfängt mich. Wollen Sie Fräulein Deutsch heiraten. Ich „Fällt mir nicht ein“; mit O. weiter, irgend ein Saal, wie für Commerse, ein Tisch; lang; Richard im Pelz kommt von links, O. trippelt ihm entgegen, was mich ärgert, und erzählt ihm die Geschichte von Frl. Deutsch. Irgendwie auch ein Garten bei der Sache betheiligt.― In der Oper, mit Mama, Julius (oder Osk. Mayer oder Trebitsch), Parterreloge, draußen geht Fulda verkümmert, blass hin und her, ich werde zu ihm in den Logengang gerufen; er hat einen Zahn verschluckt, ich soll ihm helfen; mein Bruder nimmt ihn ihm mit dem Finger heraus.

Vm. bei O., Abends mit ihr Landi-concert.― Schlimmer Auftritt, der sich in Thränen, dann in Wonnen löste.―

― Meine Erregungen haben den Charakter von Anfällen.―