Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 4. März 1897, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1897-03-04.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EC20-7.
4/3 Nm. mit Mz. Rh. bei Uns. Sie ist lieb und klug, und doch langweilt sie mich zuweilen.―
Heftiger Ekel gegen das schreibende Gesindel, es ärgert mich, dass ich sie nicht recht von Herzen hassen darf ― denn sie müssen leben ― wer weiss, wie ich ― wenn ich Brot brauchte.
Heut Abd. beim Notiren kam mir vor, als hätt ich eine Fülle von Stoffen ― manchmal ist mir, als hätt ich keinen. Denn dass ihm alles Leben in gewissen Momenten als Stoff erscheint, macht den Künstler, das ganze Leben ist, wird Stoff.