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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 4. September 1896, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1896-09-04.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EB6B-5.

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Chronik

Freitag, 4. 9. 1896

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Freitag, 4. September 1896

4/9 mit Mz. Rh. Schwarzenberggarten.― Brief von Mz. I sehr traurig, drückte mich ganz nieder.― Nm. kam Burckhard (der mir gestern 2½ Std. nachdem ichs ihm geschickt, das Stück persönlich zurückgebracht). „Gratul. Ihnen und Brahm, ders aufführen darf.― Sensationserfolg der letzten Jahre ― pupillarsicher.“ Nur wünscht er, dass Paul den Kar. todtschießen solle (nicht umgekehrt). Ich will Ihre Idee Brahm mittheilen. Er: Bitt Sie ― mich halten ja die Leut für ein Trottel in Theatersachen ― „Wenn ich eine Möglichkeit sähe, dass es die Censur passirt ― und ich müsst am nächsten Tag gehn, thät ichs aufführen.“ Ich: Da würd ichs Ihnen aber nicht geben ― wer hat jetzt gewonnen?― ― „Oh ja … es ist ein Tendenzstück, u. zw. mit einer sehr schönen und edeln Tendenz ― gegen die miserabelste Institution dies gibt ―“

― Bei Julius soupirt im Spital; Bic. Laterne brannte nicht.―