Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 9. Juli 1896, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1896-07-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EB3B-B.
9/7 Sv. Sig.― Trefflich geschlafen.― Nach 36std. Reise Ankunft 12 Uhr in Norwegen. Stavanger. Thurm. Dom. Der kleine Wiener vorher Plan studirt, führte falsch. Schwül, unbehaglich. Gefühl des Alleinseins ohne Betonung, weder Schmerz noch Freude.― Geringe Sehnsucht nach Mz. Rh., aber jetzt, wo ich von beiden getrennt, doch mehr als nach Mz. I.― An Mz. Rh. schreib ich nicht selten.― Figuren: „Frosch“, ein dicker Herr aus Elberfeld, der alte Diplomat (Minister a. D. Eulenburg) der vieux beau sein Cousin, ein Graf Dönhoff.―