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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 18. Dezember 1895, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1895-12-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-EA6F-2.

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Mittwoch, 18. 12. 1895

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Mittwoch, 18. Dezember 1895

18/12 Nachricht in der N. Fr. Pr. Nathanson übersetzt L. ins ital. (ich hatte es Eisenschitz zugesagt).― Mit Lou, Halbe, Rich., Salten Imperial dinirt.― Mz. R. Leopoldstadt begleitet. Conc. Davies Klengel. Griensteidl Masse Leute; neue, Obermaier etc.― Mit Halbe über seine Lebenswende gesprochen, die mir keinen bedeutenden Eindruck gemacht. Es ist schwer ganz wahr zu sein. Ich lobte mehr als meiner innern Ueberzeugung gemäss war. Halbe erzählt mir von der Entstehung seiner Stücke.― Die Heldin von „Freie Liebe“ seine jetzige Frau.―

Bei Olga und Bertha aus der Lebenswende hat er gewohnt. Die Heldin der Jugend lebt noch unverheiratet.