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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 8. September 1894, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1894-09-08.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E8A1-9.

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Chronik

Samstag, 8. 9. 1894

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Schnitzler – S. Fischer
Traumtagebuch

Traum vom 8. September 1894

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Samstag, 8. September 1894

8/9 Aufforderung des N. Wr. Journal zur Mitarbeiterschaft.― In Baden. Bei Frids gespeist. Nm. bei Theod. Herzl, dort Ludaßy.― Theod. Herzl mit Burckhard gesprochen, ich solle Musset und Marivaux übersetzen.― Mit Ludaßy gesprochen. Erbschaftsgeschichten.― Abds. bei Dilly.― Ich sagte ihr, dass ich ein Stück für sie schreibe, ärgerte mich dann drüber, da sie ohne Verstand und ohne Spur echten Interesses davon sprach.―

Traum heut Nacht:― Fuhr im Schnellzug mit Burckhard, deutschem Kaiser und der deutschen Einigkeit, die in der Ecke sass, mit einer Pickelhaube, einer langen Nase und sehr hager war, mit einem Gesicht zwischen Caesar und altem Weib.