Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 30. April 1894, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1894-04-30.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E81E-F.
30/4 Abds. mit Salten bei Dilly.― Ihre Albernheiten, die mich nervös machen.― Sie pickt auf Wiener Briefe 5 Xr. Marken, statt 3 Xr. „um nicht zu beleidigen“. Ihr Bedürfnis mit Olga zu verkehren.― Sie lobt das Märchen ― und sagt dann ― „aber warum quält er sie so ― er hat’s ja gewußt!“ (!!) ― Die rothen Papierrosen auf den Lampen.
Fels, pumpend, enervirend.
Sehnsucht nach einem frischen jungen Mädel.―
Der kl. Kraus von Haus weg.
Einsamkeit.― Denn schließlich hat mir der „beste“ Freund doch Brillantnadel gestohlen.―
Mai