18/9 Vm. bei Gisa (die aus Gastein zurück)
zu Tisch bei Julius’.―
Nm. wie gewöhnlich.―
Mit C. P. (Heimat) Kino „Privatsecretärin“;― dann mit ihr bei mir zu Haus genachtm.― Ihre Frage (wie meist) um 10 etwa: „Soll ich gehn ― ?“ Mein „Bald“ irritirt sie, sie gesteht es nicht ein, aber geht.―
Ich lese Robert Neumanns „Schiff Espérance“ zu Ende; in Thiels „Männer gegen Tod und Teufel“; lit. Echo;― Raabe, Schüdderump;― mit leichten Herzschmerzen und Beklemmungen (seit ein paar Tagen).
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
Artur Schnitzler läßt sich nicht interviewen!, 18. 9. 1931
Schnitzler im Heimatkino, 18. September 1931
Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.
Reimann, Maria an Schnitzler, Arthur [Briefe]