Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 17. Juli 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-07-17.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B14-0.
17/7 ½5 in Buchs. Regen. Weiter Chur ― St. Moritz. Kühl, regnerisch. Ankunft ½11.― Grd. Hotel Victoria. Gute Zimmer.
― Brief von C. P.;― sozusagen „Ultimatum“. Keine Freundschaft … Liebe oder nichts.― Brief von Dora.― Kurz darauf von Suz.,― von der Westbahn;― sie war zwei Stunden vor mir, nach Th. abgereist.―
Schlafwagenträume: Gustav bemerkt tadelnd … es gebe jetzt so schöne Spielzeuge … z. B. Liliput ― warum ich das nicht Lili kauf. Ich etwas aegrirt ― er wisse wohl, dass es nicht Knickerei sei. Dann: ich will Remarque meine Entrüstung über die Angriffe schreiben, denen er ausgesetzt; er drückt seine Indifferenz aus.―
Geordnet, ausgepackt, Lunch; müder Nachmittag; Spaziergang mit Heini Dorf. Seine Antipathie gegen das Hotel; ob er Ruth hieher kommen lassen solle ― sie anderswo treffen? Ich überlasse es ganz ihm.―
Nach dem Nachtm. Lesesaal „Adrienne Mesurat“ (Green).