Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 24. Dezember 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-12-24.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1A47-8.
24/12 Vm. Stadt; Besorgungen. Schneefall ―
Zu Haus allein gegessen.
Bald nach Tisch, nach vorherigem Anruf, kam Suz.; brachte eine Araucaria. Wunderbare Stunde.―
― Vm. bei Heller zufällig Frl. Ullrich;― über die Sonntagsvorstellung, die Kritik etc.― Sie war mit dem jungen Motesiczky und dessen Schwester in der Buchhdlg.
― Tel. mit Benedikt; über das Stück, und Lothar den Kritiker, dessen ausfällige Bemerkungen gegen die Darstellung er mit seiner Nervenzerrüttung entschuldigte. Ich sagte: dann dürfe er eben keine Kritiken schreiben ―
Gegen Abend C. P. mit Geschenken.
Sie nach Haus; ich zu Julius. Engste Familie. Gespräch über Aufführung sowie allerlei Kritik. Grammophon. Brachte Ferry und Annie nach Hause.― Las noch, im Fauteuil einschlafend „Barbara“ weiter.