Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 1. Oktober 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-10-01.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-19F3-6.
1/10 Dictirt.―
Nm. „Wort“.―
Um 6 auf meinem Liegefauteuil einschlafend wunderbare Musik ― wußte, es wären nur die subject. Geräusche;― doch beglückten sie mich;― ich träumte zugleich ― es sei 6 Uhr früh und ich könnte mich nochmals niederlegen;― denn ich ging in einem dunkeln Hotelzimmer auf und ab. Im Zimmer daneben wußt ich O.;― die Thür zum Balkon war offen ― draußen unsichtbar ein Stubenmädchen („Gretchen“?),― und die Nacht. Dann stand auch die Thür zu einem kleinen Zimmer offen ― der kleine Waschraum vom Burgring …― Während der (orchestralen) Musik wußt ich zugleich, dass ich sie eigentlich componirt.―
Abd. bei C. P. genachtm. Conc. der Philh. Radio.―