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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 18. Mai 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-05-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-196B-1.

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Chronik

Samstag, 18. 5. 1929

Aufenthaltsorte
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler und Pollaczek sehen „Cagliostro“ („Graf Cagliostro“), 18. Mai 1929

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

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Samstag, 18. Mai 1929

18/5 Vm. Sanat. Diathermie ―

Dictirt Briefe.―

Julie Wassermann kam; bald nach ihr Julius.― Sie redete blühenden Unsinn, insbesondre von Wunderheilungen, telepath. Verbindung zwischen ihr und Judith (so z. B. dass sie einer Bekannten den Inhalt eines Stückes mit zwei Türken erzählt,― und wie sie heimkommt, hat Judith zwei Türken gezeichnet) ― dann oben mir und Kolap von dem neuen Zimmer, das nach ihren Angaben ein Maurermeister gebaut ― um 6000 Schilling ― nach 2 Minuten waren es 25.000;― wo Fenster, erst zum Schluss bestimmt; sie ging Nachts mit der Kerze hinauf ― nun sind es sieben Fenster u. s. w.―

― Nm. besucht mich H. K.

Mit C. P. Film „Cagliostro“ (schlimm); mit ihr bei mir soupirt.―