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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 15. Mai 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-05-15.html (Stand 30. 6. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1968-4.

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Chronik

Mittwoch, 15. 5. 1929

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Mittwoch, 15. Mai 1929

15/5 Blumen ― von C. P., von O., Heini, Arnoldo, Fr. Boss (Peritz) aus der Ferne; von R. L.― ― Bücher von Heini, von O. eine Cravate und Handschuh;― Blumen von Minna und Marie;― von Ruth ein Buch;― von Helene und Gisa Compot.

― ― Tel. mit H. K., C. P., Kolap.―

Tel. mit Berlin, O.;― ziemlich fester Entschluss nicht Wörthersee;― es scheint, auch sie käme lieber Juli, mit Arnoldo (und Heini) her.―

― ― Morgendliche tiefste Depression bessert sich.―

C. P. kommt, mit ihr bei trübem Wetter Auto Mödling Hotel Hajek, wo wir, nach sehr kurzem Spaziergang aßen. Um ½4 im Regen über Atzgersdorf zurück.―

York-Steiner sendet mir, nach schwerer Operation, vom Lido Blumen von Lilis Grab.―

― Gegen Abend Julius.―

Versuchte „Spiel Sommerl.“ 3. Akt.― Gewissermaßen geistige Paraesthesien; analog der körperlichen: ohne [motor.] und sensible Störungen laueres Verhältnis.―

Z. N. C. P. bei mir (die sich ganz wunderbar benimmt) ― spielten „Errathen“.―

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