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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 22. Februar 1929, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1929-02-22.html (Stand 13. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1916-0.

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Chronik

Freitag, 22. 2. 1929

Aufenthaltsorte
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Traumtagebuch

Traum vom 22. Februar 1929

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Kino

Schnitzler und Pollaczek sehen „Lilac Time“ (Ut. „Die Sieben Adler“), 22. Februar 1929

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Weiteres

Freitag, 22. Februar 1929

22/2 ― Traum: Anruf aus Berlin (während ich zu Bett!) ― ein Steuer(?)beamter ruft an, ob ich einen Brief an eine Bank gesandt, wegen irgendeiner Transaction (irgendwas mit Hypotheken); ja;― er ist auch schon da, Herr mit blondem Schnurrbart und Zwicker, gibt mir quasi Rath nach meiner Frage: Was würden Sie an meiner Stelle machen;― aber eigentlich benützt er nur die Gelegenheit mich kennen zu lernen;― ob die von mir gewünschte Transaction erlaubt ― ? Er: Eigentlich nicht … (Sinn: ich aber könne es mir erlauben) ― ich begleite ihn zur Thür ― Vorzimmer wie Burgring 1;― ein Herr, ältlich kammerdiener- und pompfunebererhaft wartet;― ich höflich ― warum er nicht auch hineingekommen sei ―

Neulich träumte mir, Horch, in seiner dramaturgischen Function, um rasch zu sein, mit Schlittschuhn über eine gefrorene Fläche;― dann über den gleichen See schwimmend, um überall (― Berlin und Wien?) zuerst am Platz zu sein.―

― Vorm. im Phaidon Verlag; sprach Dr. Horovitz und Goldscheider.

― Bei Gustav, wo Max Hiller. Über allerlei Religions- und Christentumschwindel in Friedells (so guter) Culturgeschichte ― und ähnliches. Gustav’s ungeschriebenes Buch ― rathe zum Titel „Erfinden Sie das“. Sein Titel „Kauft bei mir“. Sein allgemeiner Ekel (den er selbst als pathol. empfindet).―

In der Antiqu. Hdlg. Ditta Schneider.―

― Bei Julius’ zu Tisch. (Hans, Ferry, Annie.) ―

Nm. am „Zug“ ― 3. Bild ― und „Sommerl.“.

Mit C. P. Kino, „sieben Adler“ (Colleen Moore); Linde mit ihr genachtm. (in übelster Stimmung) ―