Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 20. Oktober 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-10-20.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-172B-B.
20/10 Dictirt aus dem Tgb.;― Briefe etc.
Nm. Richard, wegen eines Briefs an S. Fischer; er arbeitet am jungen David und will mir nächstens vorlesen.
Auf die Westbahn. O. reist nach Berlin ab. „Mir ist das Herz so müd vom vielen Abschiednehmen.“ ― In den letzten Minuten kamen uns beiden die Thränen.―
Ins Kino (Frauengasse von Algier). Als ich es verliess kam mir eben H. K. mit ihrer Gersthofer Tante entgegen;― eine unsrer ganz seltnen unvermuteten Begegnungen.
Spielte Clavier (wie oft des Abends wenn ich allein bin), und telef. mit Kolap. (C. P. war bei ihr gewesen ― „so könne es nicht weiter gehn“.)