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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 28. Juli 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-07-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-16D7-9.

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Chronik

Donnerstag, 28. 7. 1927

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Schnitzler – S. Fischer
Traumtagebuch

Traum vom 28. Juli 1927

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Donnerstag, 28. Juli 1927

28/7 Traum: Der Kanzler Seipel zu Füßen meines Bettes, (feister und renaissancehafter als in Wirklichkeit), rechts neben mir mein Vater; ich wohl reconvalescent? doch spielt nichts derartiges hinein. Ich rede mit dem Kanzler; weiß nicht mehr was; dann sprech ich über Gott und Seele;― äußere mich scharf etwa in dem Sinn, dass man das Wort „Gott“ zu vieldeutig anwende. S. verläßt wortlos das Zimmer. Mein Vater erklärt mir das irgendwie und lacht zu laut;― bald erscheint Seipel wieder, als wäre er nur wegen seines (thatsächlichen) Diabetes hinausgegangen.― (Deutung: Als ganzes Todestraum. Quellen im Einzelnen: Prof. Bernhardi (Scene Pfarrer ― Bernhardi); Julius hat Seipel s. Z. behandelt,― meine Aphorismen über Gott.― Seipel als s. Z. Redner gegen Reigen; jetzt im Parlament gegen die Sozialdemokratie etc.) ―

Dictirt aphoristisches.―

Nm. Aphorismen.

Abd. H. K. bei mir; nachtm. auch da.