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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 16. Februar 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-02-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1635-0.

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Chronik

Mittwoch, 16. 2. 1927

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Wiener Schnitzler
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Mappe A52

Abschrift eines Briefs zu Das Diagramm

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Mittwoch, 16. Februar 1927

16/2 Vm. bei Gisa.― (Vorläufig Erledigung der Armband Sache.) ―

Bei Gustav. Übers Diagramm. Einwendung … u. a. daß es doch auch … eine specif. weibliche, eine jüdische,― eine komödiantische „Geistesverfassung“ gebe!!

Bei O. Wieder Bitte um Aufrichtigkeit. „Wenn zwei Menschen Freunde sein können; doch du und ich.“ „Aber ich will nur freiwillige Aussprache …“ „Auch zur Freiwilligkeit muss man manchmal genöthigt werden …“

Nm. las ich die soidisant geänderten Scenen aus C. P. „Mimi und Gwendolyn“. Das ganze ist doch zu dilettantisch und primitiv.― Dann begann ich Donath (Handmanuscript) Robert Blum mit Antheilnahme zu lesen.―

Bei C. P. genachtm. Ich war von den Gesprächen am Telefon noch so benommen, dass es zu minutenlangen Pausen kam. Es waren fast unerträgliche drei Stunden.―

Mit Lili noch ein Nachtgespräch. Ihre Beziehung zu Lotte J.;― über Venedig ― „was werd ich den ganzen Tag dort thun“;― und einigermaßen schmerzliche Bedenken wegen des Abschieds vom Haus und von mir.―