Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 6. Februar 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-02-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-162B-C.
6/2 Vm. mit C. P. spazieren;― dann bei Zsolnays; Frühstück für den Graf Keyserling (Schule der Weisheit) lernte ihn kennen;― (las nichts von ihm);― lebendig, temperamentvoll, etwas komödiantisch, eitel, Monologist, wohl auch Menschenfänger. Erzählt mir von seiner Vortragreise, seinem Sprachentalent ― habe mich vor 20 Jahren bei der Gfn. Christiane Salm-Thun kennen gelernt (wo ich mit Hugo war; ohne mich aber K.s im geringsten zu erinnern).― Sass zwischen Hausfrau und einer sympathischen Frau Maurice.― Meist (zum Theil auch den Hausherrn) unbekannte;― Kulturbundleute, Oskar H. Schmitz (kennen gelernt). Gf. Sizzo-Noris und Hausherr mit denen ich am meisten sprach.―
Zu Hause allein, ohne Elan weiter am „Nachfolger“.― ― ―
Melancholische Zukunftsgedanken.