Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 22. März 1925, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1925-03-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-137E-2.
22/3 Berlin. S.― Brief von O. aus S. Margherita. Bewegung.
― Mit Carl Menger, der Heini vor „Josty“ erwartet, ein paar Worte.
Bei Rudolf Lothar (der neulich 60 geworden), Friedenau;― der alte Cajetan.― Seine vor wenig Jahren geheiratete Frau; nicht jung, scheint klug. Erinnerungsvolles Gespräch.―
Barnowsky in Esplanade speist mit mir.― Über K. d. V.;― einige vernünftige, manche oberflächliche Einwendungen. Über meine finanz. und persönl. Verhältnisse.―
Den Roman „Therese“ so weit er gediehn, durchgesehn. Die letzten 100 Seiten etwa (von 600) ganz schlampig;― im ganzen würd er wohl Ausarbeitung verdienen ― aber ist nichts wichtigres zu thun? Materiell scheint mir die Sache aussichtsvoll.
― Zu Michaelis.― Georg Szell und Frau (Olgas Erzählung von ihr ― mir war, als säh ich’s ihr an). Hans Redlich, ein Maler Sebba (?) Bettina.― Szell spielt Anfang von Strauss „Intermezzo“.― ― Gespräch über Wellesz und andre.― Heini kam nach dem Theater.