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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 7. April 1923, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1923-04-07.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-10B4-6.

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Chronik

Samstag, 7. 4. 1923

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 7. April 1923

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Samstag, 7. April 1923

7/4 Traum: Heini soll den Fritz in Liebelei spielen ― ich erfahre, daß O. die Christine spielen soll ― doch fürchte ich Gegendemonstrationen wegen ihres Benehmens gegen mich. Dann, auf der Bühne, vorn links, an einem Tisch eine Schauspielerin einen Brief schreibend,― nicht etwa als Stück gesehen, sondern als wäre dies ihre Art; sie blinzelt zugleich einem oder zwei Herren zu, die gegenüber quasi auf der Gallerie oder in einem andern Hotel sitzen.―

Vm. bei Gisa.

Dann zu Maler Horovitz. Berthe Brevée, die gestern Nachts ankam. Wir fahren Pension Kramer, wo sie ein Zimmer aufnimmt; gehn zu mir nach Hause, sie speist mit uns.―

Erkrankung der Köchin; aerztliches.―

B. B. bleibt mit Lili zurück; ich zu Paulsen ins B. Th. er erzählt mir amüsant über die Intriguen der Betriebsräthe, das Verhalten des (christl.sozialen) Unterrichtsministers Schneider; die passive Resistenz gewisser Schauspieler;― unwahrscheinlich, dass er sich halten kann. ― Ich überlasse ihm bedingungsweise die Beatrice,― für Jänner 24,― doch wünsch ich den Termin gewahrt, falls ich ihm dafür ein neues Stück überlassen könne.

Lili stellt Abends die komische Frage an mich: Wann hat der erste Mensch gemerkt, daß er kein Affe mehr ist?―