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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 22. Juli 1922, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1922-07-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0FB1-C.

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Chronik

Samstag, 22. 7. 1922

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Hedy Kempny an Arthur Schnitzler, 22.7.1922

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

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Samstag, 22. Juli 1922

22/7 Vm. Besorgungen.―

Bei Gustav. Lernte Hr. Theodor v. Sosnosky kennen. Regisseur Rosenthal. Über die Theaterzustände.

Nm. eine Dame, ein Mscrpt. des Hr. Wasserberger bringend (neulich dagewesen). Seine traurigen Verhältnisse, schickte Geld.

Hr. Frau Tels erscheinen, meine Gastfreunde aus Haag; ich zeige ihnen Haus und Garten.―

Mit H. K. spazieren Sommerhaidenweg, Salmannsdorf. (Walters Brief.― Rück- und Vorblicke. Schöner Sommerabend. Melancholie.― Bei „Kratzer“ gen.)

― Finde zu Haus einen Strauß Gladiolen mit einem Brief von H. K. in Erinnerung an die drei Jahre „Aufrichtigkeit“.

― Brief von Gerty Rheinhardt; in dem sie die übeln Äußerungen von Mimi und Vicki über O. reproducirt und erklärt sie habe O. „nie so traurig gesehn“ (sc. weil ich eine Fußpartie mit Vicki machen wolle ―).

Telegramme von Greiner, wegen Reigengastspiel Ziegel Haag. Nein.

Ein Heft von Kappstein (Schneiders Bühnenführer) über mich gelesen. Nicht übel.